Archiv der Kategorie 'Konzept'

24
Jan
08

Laaange Zielgerade …

Es ist einiges passiert in der vergangenen Woche und man kann sagen, wir befinden uns auf einem, wenn auch stressigen, aber guten Weg.

Wie angekündigt haben wir Ende letzter Woche die Kamera und das Programm zur Motiondetection von Realtimevisions erhalten. Nach einigen kleinen Schwierigkeiten mit dem Anschluß und der Integration in Flash, können wir heute mit Stolz verkünden, daß die Programmierarbeit weitestgehend erfolgreich abgeschlossen ist!!! JAAA, ES FUNKTIONIERT! Die Daten kommen in Flash an und werden an die Position des auf der Projektionsfläche platzierten Movieclips weitergegeben. Ein Dummy funktioniert bereits. Großartig.
Nach einigen kleineren Modifizierungen erstellen wir uns somit eine Art kleinen Player in dem wir die das Ganze abspielen können.
Nun heisst es den Programmcode und die Funktionsweise noch in die schriftliche Ausarbeitung zu integrieren.

Als zweiten Meilenstein in unserer Entwicklung haben wir uns auf eine Gestaltung festgelegt. Da wir mit unserer Anwendung quasi für jedes Musikstück maßgeschneiderte Visuals erzeugen können und wollen, war es wichtig das Design einem klaren, zum ausgewählten Track (Facing East von Thievery Corporation) passenden Konzept folgen zu lassen. Zu diesem Zweck haben wir nach unseren ersten Entwürfen (siehe: erste Ansichten) weitere Styleframes angefertigt und uns anschliessend für eine Kombination aus den besten Elementen der beiden unterschiedlichen Ansätze entschieden. Wie schon einmal erwähnt, läßt sich der Track in 8 Phasen aufteilen (siehe: Richtung Visualisierung), welche jeweils eine eigene Bildsprache erhalten sollen.

Hier die Moods: (jeweils von links nach rechts für die Phasen P1 – P8)

Alex:

p1.jpg p2.jpg p3.jpg p4.jpg
p5.jpg p6.jpg p7.jpg p8.jpg

Jörg:

moods_v2_p1.jpg moods_v2_p2.jpg moods_v2_p3.jpg moods_v2_p4.jpg
moods_v2_p5.jpg moods_v2_p6.jpg moods_v2_p5.jpg moods_v2_p8.jpg

Nun heißt es für uns die komplettierten Bestandteile in die Bachelorarbeit aufzunehmen, die Animationen anzufertigen, den Prototypen am heimischen PC zu testen und die schriftliche Ausarbeitung fertig zu machen. Wenn noch Zeit bleibt, wollen wir vielleicht nächste Woche noch einen Testlauf mit Beamer durchführen. Der schriftliche Teil hat aber vorerst höchste Priorität.

Also, in die Hände gespuckt und los …

15
Jan
08

Die Spannung …

.. steigt ins unermessliche.

Diese Woche erwarten wir ein Päckchen von Realtimevisions mit Kamera und Flash-Socket! Dann gehts endlich ans Experimentieren. Bis dahin recherchieren, halten fest, überlegen und konzipieren, gestalten und manifestieren wir u.a. zu Technik, bestehenden Projekten, Designs, Arbeitsabläufen, Programmierung, Soundanalyse und – synchronisation, etc. und schreiben fleissig am theoretischen Teil unserer Arbeit.

Also in Kürze mehr …

11
Jan
08

Erste Ansichten …

Basierend auf unseren Überlegungen hab ich mal zwei Styleframes angefertigt. So stelle ich mir das momentan vor, aber vielleicht ist diese Designart schon zu oft gesehen. Vielleicht sollte man versuchen einen eigenständigeren Style zu entwickeln, allerding auch nicht mehr Energie darauf verwenden, als nötig. Die Prioritäten verschieben sich dahingehend gerade dramatisch.

Aber seht selbst:

mood_1_a.jpg mood_3_a.jpg

Am Ende sollten verschiedenste Formen, mal als Partikel, mal als Textur, Muster oder  klare Form einen nen überbordenden visuellen Mix ergeben. Jeweils mit eigenem Verhalten, wahrscheinlich. Wir werden sehen, wieviel sich davon umsetzen lässt, wenn wir wissen, wie die Trackingdaten weitergegeben werden.

11
Jan
08

In Richtung Visualisierung …

Da wir uns langsam über das design einig sein sollten, habn wir uns diesbezüglich nochmal zusammengesetzt und dabei auch gleich das Thema und die Musik festgelegt:

- Notizen -> copy/paste -

Visuell akustisches Konzept
Bachelor
9.1.07

________________________

Grundlegende Überlegungen + Festlegung:

- wie integrieren wir optimal möglichst verschiedene Bildwelten, Anmutungen
- Taktproblem:

a)    • entweder Klangteppich (air, beethoven, etc.), wo der Takt nicht so
vordergründig ist
-> Video laden nach passendem, frei gewählten Intervall
(z.B. nach Cliplänge)
b)    • Takt/Beat gibt das Intervall zum Laden der Videos vor
(elektro, house, etc.)
-> nach Frequenz des Taktes oder einem Vielfachen davon laden

Wir nehmen Variante a):

- klare Verhältnisse
- Grundstruktur
- Soundklasse in Flash zum Auslesen der Beats
(wahrscheinlich in Millisekunden -> Umrechnen)

- da Beat ausgelesen -> Musik mit vordergründigem Bass -> Elektro, House, etc.

- Musikauswahl:
Artist:      Thievery Corporation
Titel:        Facing East
Album:    The Richest Man In Babylon
Genre:     Lo Fi
Dauer:     3 min 43 sec

Den Track verschicke ich mal per Mail an alle Interessierten.

- Style: Orientalisch angehauchter Lo Fi – Elektro -> gleichbleibender Takt
- mehrere Phasen:

P1:         Intro, orientalischer Streicher
P2:        + Trommel, Rasseln
P3:        + orient. Kastanietten, Beatansatz
P4:        + Beat, Hintergrund
P5:        + Gesang
P6:        Interlude, Orientalischer Streicher, Trommel,
Rasseln, orient. Kastanietten
P7:        Alles (P2 – P6): Beat, Hintergrund, Gesang, Streicher
P8:        Schluß, klingt mit anhaltendem Gesangston aus
-> Loop konstruieren

- ergibt 7 Video-Bibliotheken (P8 wird aus Intro-Bildern gespeist -> Loop)
- wahrscheinlich eine Form der Visualisierung pro Musikinstrument / Ton-Beat-Kombination

- Musik gibt Thema vor:

! EAST meets WEST !
(Arbeitstitel)

- Verbinden orientalischer und westlicher Stilmittel
- aktuelles Thema
- Überlegung am Rande: Versuch der Umkehr traditioneller Wertevorstellungen
->        Orient = moderne Zeichen
Okzident = traditionelle Zeichen

technische Betrachtung der Visuals:

- müssen Steigerung innerhalb des Stückes widerspiegeln
- müssen sich ergänzen
- sollten eine Bandbreite bieten
- Anmutung und räumliche Ausdehnung sollten sich unterscheiden
- grundsätzlich geringe Datengrösse

____________________________________

DESIGN:

Brainstorming:

East:

- Ornamente
- regelmässige Muster
- maurisches Dekor
- arabische Schrift (von rechts)
- floral
- leidenschaftlich
- traditionell
- Kulturcrash
- opulent

West:

- klarer Formen
- Farbstile
- Farb- & Formbeziehung (Bauhaus)
- form follows function
- minimalistisches Design
- reduziert
- HighTech
- schöner Schein

Varianten:

Was steht im Vordergrund. Momentan ist der Kulturcrsh im nahen Osten zu beobachten. Tradition trifft auf Moderne, der Okzident hält mit seinen Symbolen und Designwelten in den Orient Einzug.

-> die Frage um Vordergrund und Hintergrund:

a) Opulenz auf reduziertem Design
b) reduzierte Formen auf opulentem Design
c) komplette Vermischung von beidem

09
Jan
08

Stand der Dinge

Endlich das lang angekündigte Bachelorkonzept. Ich habe es gleich in Form der Bachelorarbeit angefertigt. So können wir parallel daran arbeiten und gleich auch die Form waren. Feedback zu Struktur bitte ich drum. Wie siehts aus mit Konventionen für Schrift, Absatz, etc.? Habe mir auch schon eine Beispielarbeit besorgt. Von einem gewissen, .. Sekunde, .. Lauritz Lipp. Würden aber die endgültige Anpassung erst am Schluß machen.

bachelorarbeit.doc

bachelorarbeit.pdf

Im Grunde zeigt dies, daß wir noch jede Menge zu tun haben.

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Die neue und endgültige Idee ist folgende:

Der Betrachter betritt den Raum. Sofort erhöht sich die Lautstärke der
im Raum spielenden Musik. Beim in den Raum bewegen erscheinen sich
bewegende Formen auf der Wand vor dem Betrachter. Dieser bleibt
daraufhin stehen, um sich die Formen in Ruhe anzusehen. Die Formen
verschwinden. Der Betrachter tritt näher an die Wand, wobei die Musik
und die Formen wieder aufleben. Langsam bemerkt der Betrachter,
dass dies unmittelbar damit zusammenhängt, ob er sich bewegt oder
nicht. Der Betrachter beginnt sich durch den Raum zu bewegen, kann
daher längere Passagen der Animationen sehen, erkennt, dass diese
auch an seine Position gekoppelt sind. Er beginnt mit den Formen zu
spielen und erkennt, dass diese auch zur Musik passen.

Unsere Arbeit besteht demnach in erster Linie aus einer multimedialen
Installation im Raum. Im wesentlichen setzt sie sich aus zwei
Komponenten zusammen, der non-linearen, interaktiven Komponente,
dem Motiontracking der Position des Betrachters, und der linearen
Komponente, den Videos und der Musik. Mit Hilfe der Installation im
Raum und dem Zusammenspiel mit der dazugehörigen musikalischen
Untermalung sollen die Betrachter Musik selbst nachvollziehen, erfahren,
und visuell umsetzen. Wie ginge dies besser, als durch Bewegung, im
besten Falle durch Tanz.
Die erzeugten Bilder in Form von kleinen an die Position des
Betrachters geknüpften Videos sind demnach nur zu sehen, wenn man
sich bewegt oder eben sogar zur Musik tanzt.

Nähere Erläuterungen zu Vorgehen und warum und wieso findet man im Bachelor-Dokument.

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Am Mittwoch, also morgen, treffen Alex und ich uns, um die Musik und die visuelle Marschrute festzulegen. Daraus hervorgehend teilen wir dann die Aufgaben etwas klarer Richtung „Handfestes“ aus. Alex wird sich dann um die visuellen Anteile kümmern, die wir brauchen, um den Prototypen zu realisieren. Ich, Jörg, werde mich um die Flashprogrammierung kümmern. Habe mir auch dahingehend schon Unterstützung besorgt, falls ich an meine Grenzen stossen sollte.

Dann gibt es hier in Bälde auch endlich was zu gucken.

Als kleine Fingerübung habe ich in Flash schonmal das Koppeln an Koordinaten durchgespielt, um mir eine vage Vorstellung machen zu können, wie wir die von Realtimevisions gelieferten Daten benutzen können. Hierbei habe ich auch ein kleines, allerdings direkt in die Flash-Bibliothek integriertes Video benutzt. Runterzuladen und im Flash-Player zu öffnen unter folgendem Link:

http://rapidshare.de/files/38248616/birds_test_c.swf.html

An der Geschwindigkeit sieht man, daß wir sehr auf die Performance achten müssen und/oder ein guter Rechner muß her.

So, hoffe, nun geht es zügig weiter.
Dazu bräuchten wir auch schnellstmöglich das Motiontrackin-Modul von Realtimevisions, oder wenigstens eine abgespeckte Version davon, um am heimischen PC programmieren und die Webcam ausreizen zu können.
Dazu kommt, daß wir noch einige Fachliteratur wälzen müssten, wenn wir nicht alles von Wikipedia saugen wollen. Brendan, wie siehts aus mit der Literaturliste. Sonst mach ich mich die Woche noch auf in die Bibliothek.

So, ich bin zuversichtlich. Weida gehts …

13
Dez
07

Die neue Zeitrechnung …

.. quasi nach dem Treffen mit Martin Mack von Realtimevisions. Unter folgendem Link könnt ihr euch das Grundkonzept runterladen, mit dem wir ins Gespräch gegangen sind.

Grundkonzept Idee 2

An diesem Konzept hapert es aber noch an allen Ecken, daher mit Vorsicht genießen.
Herr Mack hat uns freundlicherweise konzeptionelle Beratung und sogar teilweise technische Unterstützung angeboten, die wir natürlich dankend annehmen. Grundlage dafür ist jedoch ein stichhaltiges Konzept, an dem er ansetzen kann.

Für uns bedeutet dies nun etliche Fragen im Detail zu klären.
Probleme und Fragen sind u.a.:

- konkrete technische Realisierung
- passendes technisches Verfahren zum Motiondetection detailiert recherchieren und beschreiben
- technischer Umfang überhaupt -> Beschränkung auf einen Raum?
- konzeptionelle Visualisierung (maßstabsgetreu!)
- Bildungsaufwand für Flashprogrammierung
- welche Grafiktools benutzen wir
- vor allem: wie sieht die konkrete grafische Umsetzung aus? was wollen wir ausdrücken?

Zusammengefaßt bedeutet das:

1. Sinn stiften. Inhaltliche und gesellschaftsrelevante Klammer definieren.

2. Wissen beschaffen. Den technischen Hintergrund verstehen.

3. Projekt Vermittelbar machen. Konzept visualiesieren.

Dies wollen wir im Idealfall zum Beginn des neuen Jahres bewältigt haben, um dann in die prototypische Phase einsteigen zu können.

Wir streben an bis zum Abgabetermin am 31. Januar das Konzept und einen ersten Prototypen einreichen zu können. Zum Ausstellungstermin im März soll dieser dann in grösserer Ausführung installiert werden.

06
Dez
07

Neue Ideen …

.. braucht das Land. Und hier sind zwei, wobei Idee v2 wohl die stärkere ist. Aber lest selbst:

Idee v2

Idee v3

Desweiteren steht nächste Woche Mittwoch ein Termin mit Martin Mack von Realtimevisions an, in dem hoffentlich etliche Fragen zum Thema Hardware, Realisierbarkeit und Umfang geklärt werden können.

work in progress …

17
Nov
07

Nach dem ersten Meeting …

.. sieht es nun etwas anders aus. Die Durchführung der ursprünglichen Idee stellt sich wahrscheinlich schwieriger dar, als erwartet. Kein Problem, um die eigentliche Idee des interaktiven Erlebnisses transportieren zu können benötigt es nicht zwangsläufig einer konkreten produkt- oder gar markenbezogenen Umsetzung. Gerade ein eher freier Ansatz hinterläßt wahrscheinlich mehr Ansätze für die spätere Adaption.

Der neue Weg geht nun, auch in Hinblick auf die finale Ausstellung im IDZ (wobei dies unter keinen Umständen als Zwangskorsett zu verstehen ist), eher in Richtung freier Installationunter behutsamer Verwendung neuer Technologien, wie z.B. Motiondetection oder einfacher Sensor-Aktuator-Schaltkreise.

In diesem Rahmen recherchieren wir nun also, inwieweit wir welche Technologie nutzen können, welche Beispiele es dafür schon gibt und wie wir sie in neuen Bezug setzen können.

Auf auf! Frisch, fromm, fröhlich, frei …

17
Nov
07

Erste Skizzen …

… veranschaulichen, in welche Richtung es gehen soll, wenn möglich.

Skizzen

17
Nov
07

Eigenkritik …

Nach dem ersten groben Konzept haben wir schon einmal weitere kritische Überlegungen zur Umsetzung und zur eigentlichen Zielsetzung angestellt.

kritische und konkretere Gedanken:

- Wiederspruch in theoretischem und praktischem Ansatz?
->    • klare Definition/Reduktion des Einsatzes von interaktiver Technologie
• dem aktuellen gesellschaftlichen Wissensstand angemessen (leicht voraus statt weit voraus)
• Restriktiven entwickeln

- Scheinfirma/Auotmobilbauer entwickeln um Glaubwürdigkeit zu erzeugen
->    • Erscheinungsbild, Logo
• Bild- und Formensprache
->    • oder komplett kontra (Guerilla)

- optische Komponenten:
->    • Aufwand abschätzen/definieren
• 3D-Visualisierung
• 3D-Modell
• Programmierung, dynamische Datenerfassung
• Echtzeitberechnungen
• generelle Gestaltung/Erscheinungsbild

- Sensorik:
->    • LED-Wand gegenüber -> Lichtpunkte werden von Kamera, Kontrastsensor erfasst -> Vorteil: bei enger
Anordnung eine grobe Silhouette erkennbar
• Kombination: Licht-, Drucksensoren
• Kamera, Bildanalyse nach Geschwindigkeit, Ort/Lage, Größe etc.
-> sehr schwierig, fragt realtimevisions