09
Jan
08

Stand der Dinge

Endlich das lang angekündigte Bachelorkonzept. Ich habe es gleich in Form der Bachelorarbeit angefertigt. So können wir parallel daran arbeiten und gleich auch die Form waren. Feedback zu Struktur bitte ich drum. Wie siehts aus mit Konventionen für Schrift, Absatz, etc.? Habe mir auch schon eine Beispielarbeit besorgt. Von einem gewissen, .. Sekunde, .. Lauritz Lipp. Würden aber die endgültige Anpassung erst am Schluß machen.

bachelorarbeit.doc

bachelorarbeit.pdf

Im Grunde zeigt dies, daß wir noch jede Menge zu tun haben.

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Die neue und endgültige Idee ist folgende:

Der Betrachter betritt den Raum. Sofort erhöht sich die Lautstärke der
im Raum spielenden Musik. Beim in den Raum bewegen erscheinen sich
bewegende Formen auf der Wand vor dem Betrachter. Dieser bleibt
daraufhin stehen, um sich die Formen in Ruhe anzusehen. Die Formen
verschwinden. Der Betrachter tritt näher an die Wand, wobei die Musik
und die Formen wieder aufleben. Langsam bemerkt der Betrachter,
dass dies unmittelbar damit zusammenhängt, ob er sich bewegt oder
nicht. Der Betrachter beginnt sich durch den Raum zu bewegen, kann
daher längere Passagen der Animationen sehen, erkennt, dass diese
auch an seine Position gekoppelt sind. Er beginnt mit den Formen zu
spielen und erkennt, dass diese auch zur Musik passen.

Unsere Arbeit besteht demnach in erster Linie aus einer multimedialen
Installation im Raum. Im wesentlichen setzt sie sich aus zwei
Komponenten zusammen, der non-linearen, interaktiven Komponente,
dem Motiontracking der Position des Betrachters, und der linearen
Komponente, den Videos und der Musik. Mit Hilfe der Installation im
Raum und dem Zusammenspiel mit der dazugehörigen musikalischen
Untermalung sollen die Betrachter Musik selbst nachvollziehen, erfahren,
und visuell umsetzen. Wie ginge dies besser, als durch Bewegung, im
besten Falle durch Tanz.
Die erzeugten Bilder in Form von kleinen an die Position des
Betrachters geknüpften Videos sind demnach nur zu sehen, wenn man
sich bewegt oder eben sogar zur Musik tanzt.

Nähere Erläuterungen zu Vorgehen und warum und wieso findet man im Bachelor-Dokument.

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Am Mittwoch, also morgen, treffen Alex und ich uns, um die Musik und die visuelle Marschrute festzulegen. Daraus hervorgehend teilen wir dann die Aufgaben etwas klarer Richtung „Handfestes“ aus. Alex wird sich dann um die visuellen Anteile kümmern, die wir brauchen, um den Prototypen zu realisieren. Ich, Jörg, werde mich um die Flashprogrammierung kümmern. Habe mir auch dahingehend schon Unterstützung besorgt, falls ich an meine Grenzen stossen sollte.

Dann gibt es hier in Bälde auch endlich was zu gucken.

Als kleine Fingerübung habe ich in Flash schonmal das Koppeln an Koordinaten durchgespielt, um mir eine vage Vorstellung machen zu können, wie wir die von Realtimevisions gelieferten Daten benutzen können. Hierbei habe ich auch ein kleines, allerdings direkt in die Flash-Bibliothek integriertes Video benutzt. Runterzuladen und im Flash-Player zu öffnen unter folgendem Link:

http://rapidshare.de/files/38248616/birds_test_c.swf.html

An der Geschwindigkeit sieht man, daß wir sehr auf die Performance achten müssen und/oder ein guter Rechner muß her.

So, hoffe, nun geht es zügig weiter.
Dazu bräuchten wir auch schnellstmöglich das Motiontrackin-Modul von Realtimevisions, oder wenigstens eine abgespeckte Version davon, um am heimischen PC programmieren und die Webcam ausreizen zu können.
Dazu kommt, daß wir noch einige Fachliteratur wälzen müssten, wenn wir nicht alles von Wikipedia saugen wollen. Brendan, wie siehts aus mit der Literaturliste. Sonst mach ich mich die Woche noch auf in die Bibliothek.

So, ich bin zuversichtlich. Weida gehts …


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